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Weltsichten - Weitsichten
Robert Rethfeld/Klaus Singer
Unser Buch "Weltsichten -
Weitsichten" liefert Denkanstöße für unsere zukünftige gesellschaftliche,
wirtschaftliche und politische Entwicklung, indem es die aktuelle Situation
aufnimmt und mit Hilfe einer zyklischen Betrachtung in Zukunftsszenarien
umsetzt.
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Wir versuchen Antworten zu geben, wo andere nur Fragezeichen
hinterlassen.
Lesen Sie die
Einleitung und
das Inhaltsverzeichnis.
Zitat der Lektorin: „Schlüssig in der Argumentation, spannend im Aufbau und
sprachlich ganz hervorragend“.
Autoren: Robert Rethfeld/Klaus Singer
Titel: Weltsichten - Weitsichten
Untertitel: Wege ins 21. Jahrhundert
Verlag: Finanzbuch Verlag, München
Erschienen im Juli 2004
Seiten: 358
Preis: €29,90 (D), €30,80 (A), sFr 50,50
ISBN: 3-89879-070-3
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Was andere sagen
Taunuszeitung Führende Tageszeitung im
Vordertaunus (u. a. Oberursel, Bad Homburg, Königstein, Kronberg)
Weitere Leserstimmen
"Glückwunsch zu Ihrem Buch, welches ich sehr interessant finde. Man bekommt
gelegentlich nur ein schlechtes Gefühl als junger Vater wenn man an die Zukunft
seiner Kinder denkt. Gehört ne Menge Optimismus dazu, wenn man ihre Gedanken in
ihrer Rationalität für unsere Gesellschaft weiterdenkt".
"Sehr interessant fand ich Ihre Ausführungen über
die zu erwartenden demographischen Entwicklungen. Auch der "Ausflug" in die
römische Geschichte war sehr ansprechend."
"Ich glaube die gesamten Diskussionen innerhalb
und außerhalb der Parteien greifen viel zu kurz, um die anstehenden versteckten
und offenen Verwerfungen bewältigen zu können. Im Buch "Weltsichten-Weitsichten"
werden national und international klare Analysen des Ist-Zustandes getroffen und
Zukunftsszenarien beschrieben. Wir stehen national und international vor einer
Situation, die es so geschichtlich noch nicht gab."
Kurzvorstellung
Das Buch gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird eine
Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation durchgeführt. Zwei momentan ganz
aktuelle Entwicklungen - der hohe Ölpreis sowie der Sinkflug der Halbleiterwerte
– werden mit viel Hintergrundwissen sowie anhand anschaulicher Grafiken
erläutert. Der Tag, an dem die Weltölproduktion ihren Zenit überschreiten und in
eine unwiderrufliche Abstiegsphase übergeht, wird nicht erst von kommenden
Generation geschultert werden müssen, sondern bereits von uns. Die
Elektronikmärkte zeigen Anzeichen der gleichen Marktsättigung, die bereits die
Haushaltsgeräte sowie die Unterhaltungselektronik in den siebziger Jahren
erfasste. Dies ist deshalb bitter, weil der Halbleitersektor den aktuellen
Technologiezyklus maßgeblich geprägt hat.
Die
demografische Entwicklung, die drohende Ölknappheit sowie die globale Erwärmung
sind für die Autoren allesamt Folgen des Fortschritts.
Ohne Dampfmaschine kein Verbrauch fossiler Brennstoffe, ohne industrielle
Revolution keine Bevölkerungsexplosion und auch keine globale Erwärmung.
Überhaupt stellen die Autoren fest, dass an allen Ecken und Enden
Sättigungstendenzen und Begrenzungen zu Tage treten: Im Elektroniksektor, im
Arbeitsmarkt, in der Politik und sogar im Bereich
des Sports.
Nach der Bestandsaufnahme im ersten Teil machen sich die Autoren im zweiten Teil
des Buches auf die Suche nach Bewegungsmustern, welche die Weltentwicklung
beeinflussen. Die Autoren glauben nicht an den Zufall. Vielmehr sind sie der
Überzeugung, dass Wellen, Zyklen und Widersprüche die Geschicke der Welt
maßgeblich mitbestimmen.
Sie führen den
russische Wissenschaftler Kondratieff an, der langwellige Wirtschaftszyklen mit
einer Periode von 40 bis 60 Jahren Dauer identifizierte, deren Aufschwung
regelmäßig durch Innovationen ausgelöst wurde. Einen interessanten Aspekt fügen
sie dieser Denkrichtung hinzu: Bereits bei den Griechen und Römern der Antike
waren bestimmte wirtschaftliche Beschleunigungen und Verlangsamungen erkennbar.
Die großen Zyklen von Hochkulturen entfalten sich nach ähnlichem Muster.
Der Name Karl Marx fehlt üblicherweise in Büchern, die sich mit der Zukunft der
Weltwirtschaft befassen. Nicht so hier. Marx wird von den Autoren als derjenige
vorgestellt, der in seinen Schriften sehr frühzeitig die Unausweichlichkeit der
Globalisierung vorhersagte.
Eines der ohne
Zweifel interessantesten Elemente des vorliegenden Buches ist der Blick in die
„Kristallkugel“ im Rahmen von zwei Szenarien im abschließenden Kapitel. Als
Grundlage dienen die Faktensammlung des ersten Teils sowie die Erkenntnisse über
die Bewegungsmechanismen der Welt aus Teil zwei. Jeder der Autoren legt sein
eigenes Szenario vor. Dabei werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt:
Während Singer den Kondratieff-Zyklus in den Mittelpunkt seiner Überlegungen
stellt, beschreibt Rethfeld seine Projektionen für die weitere Entwicklung der
Welt im Abstand von jeweils 15 Jahren (2015, 2030, 2045).
Das Buch bringt die Gedankenfäden zur heutigen Gesellschaft in einen häufig
überraschenden, aber in sich logischen Gesamtzusammenhang. Denjenigen, die sich
kritisch mit der Zukunft unserer Gesellschaft auseinander setzen, winkt der
Erkenntnisgewinn.
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