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Wochenend-Wellenreiter vom 3. Juli 2010
Das smarte Geld zieht den Kopf ein
Das
smarte Geld verabschiedet sich aus den Märkten, die AD-Linie hat ein neues
Verlaufstief erreicht. Eine solche Entwicklung ist bearish und in
Zusammenhang mit der in der vergangenen Woche beschriebenen fraktalen
Situation zweiter Schulter-Kopf-Schulter-Formationen zu betrachten, von
denen sich die eine bereits realisiert hat.
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Wochenend-Wellenreiter vom 25. Juni 2010
Fatales Fraktal
Fraktale kommen sowohl in der
Natur als auch in charttechnischen Verläufen an den Finanzmärkten durchaus
häufiger vor. Auffällig wird es dann, wenn sich ein Fraktal ausbildet, das
eine übergeordnete Bedeutung für die Weltökonomie besitzt. In der jüngsten
Vergangenheit wird die nachfolgend dargestellte potentielle
Schulter-Kopf-Schulter-Formation im Dow Jones Index diskutiert.
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Wochenend-Wellenreiter vom 12. Juni 2010
"Das Viertelfinale long gehen"
Die Fußball-Weltmeisterschaft
2010 in
Südafrika hat begonnen. Eine „emotionale Käseglocke“ legt sich alle vier
Jahre über die Welt. Ängste und Sorgen treten für einige Wochen in den
Hintergrund. Finanzkrisen, Sparzwänge, Euroabwertung und notwendige
Neuordnungen der Finanzwelt interessieren nur noch den
Hardcore-Fußball-Abstinenzler.
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Wochenend-Wellenreiter vom 5. Juni 2010
Die Dominosteine
fallen
Cui bono? (Wem nützt es?).
Dieses geflügelte Wort wird Cäsar zugeschrieben. Es drückt aus, dass der
Verdacht bei einem Verbrechen am ehesten auf denjenigen fällt, der daraus
den größten Nutzen zieht. Dahinter steht die Frage nach dem Motiv. Wer hat
etwas davon, dass die Renditen in den südeuropäischen Ländern anziehen?
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Wochenend-Wellenreiter vom 29. Mai 2010
Sommer in Agonie?
Man kann
sich die Frage stellen, was üblicherweise nach einem derart scharfen
Einbruch im Mai geschieht. Geht’s danach aufwärts? Oder schlittern die
Märkte im Juni weiter nach unten?
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Wochenend-Wellenreiter vom 22. Mai 2010
Hund-/Knochen-Relation
Die Zinsstruktur ist für das – bereits fortgeschrittene – Stadium einer
wirtschaftlichen Erholung in den USA viel zu steil. Wenn die Zinsen am
kurzen Ende künstlich niedrig gehalten werden, dann müssen sie eben am
langen Ende fallen, um die Zinsstruktur zu normalisieren.
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Wochenend-Wellenreiter vom 15. Mai 2010
Bezugsgröße Gold
Sucht man für die Finanzwelt
eine absolute Größe, so rückt der Goldpreis ins Blickfeld. Schon in der
Antike sollen eine gute römische Toga, ein Gürtel und ein Paar Sandalen in
etwa das gleiche gekostet haben wie heutzutage ein guter Anzug, ein Gürtel
und ein Paar Schuhe: Nämlich eine Feinunze Gold.
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Wochenend-Wellenreiter vom 8. Mai 2010
Das Misstrauen bleibt
Unser
heutiges Geldsystem basiert auf Vertrauen. Wir sehen einen Papierschein und
glauben, es ist Geld. Warum glauben wir das? Weil der Souverän sagt, dass es
Geld ist. Und weil die Kassiererin – oder der Kassierer - an der
Supermarktkasse das Geld als solches akzeptiert (sogar, wenn man ein Stück
Plastik in einen Schlitz steckt).
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Wochenend-Wellenreiter vom 1. Mai 2010
Mal ein anderes Thema
Je mehr die Aufmerksamkeit von
Menschen und Medien um den Themenkomplex Euro/Griechenland/ PIGS kreist,
umso geringer erscheint die Wertigkeit anderer Themen. Was also sind die
Themen, das aktuell wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hätten?
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Wochenend-Wellenreiter vom 24. April 2010
Kein normaler Wirtschaftskreislauf
Insbesondere quält und drückt ein Punkt, den kaum jemand verstehen will:
Jegliche Beschleunigung des Wirtschaftswachstums kann zum Staatsbankrott
führen. Warum? Weil Zinsen in einer Aufschwungphase steigen. Steigende
Zinsen führen zu steigenden Zinsdiensten der öffentlichen Hand.
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Wochenend-Wellenreiter vom 17. April 2010
Humorige Anekdote oder Ernstfall?
Zeigt die aktuelle „Asche“-Situation
bereits Auswirkungen auf die Finanzmärkte? Im Hinblick auf die Aktienmärkte
ist dies zum jetzigen Zeitpunkt kaum zu beurteilen. Eine Korrektur war mit
oder ohne Vulkanausbruch überfällig. Auswirkungen sollten sich insbesondere
bei nachwachsenden Rohstoffen zeigen.
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Wochenend-Wellenreiter vom 10. April 2010
"Gier ist gut"
Legt man das Timing der
Filmstarts von 1929 und 1987 zugrunde, so müsste es etwa zwei Monate vor dem
Filmstart von „Wall Street – Money never sleeps“ zu einem Crash an den
Aktienmärkten kommen. Das wäre im Juli 2010.
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Wochenend-Wellenreiter vom 27. März 2010
Weltweite Aktienmärkte mit divergentem Verhalten
Ein Blick auf die Aktienmärkte
anderer Länder zeigt eine interessante Entwicklung auf: Während die
Abwärtsbewegung der weltweiten Leitindizes im Jahr 2008 auf ähnliche Art und
Weise erfolgte, verläuft die Erholung seit März 2009 verläuft höchst
unterschiedlich.
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Wochenend-Wellenreiter vom 20. März 2010
Spekulation und
Wirtschaftsentwicklung
Was
aber, wenn – wie aktuell – ein extrem spekulatives Momentum im Euro aktiv
ist? In diesem Fall beeinflussen die spekulativen Kräfte über den
Wechselkurs den Realzins - und damit das Zinsniveau und die Inflationsrate -
eines Wirtschaftsraums.
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Wochenend-Wellenreiter vom 13. März 2010
Japan: Der Plot ist bereitet
In
den kommenden Wochen und Monaten dürfte sich die Staatsbankrottdiskussion
zunehmend von Europa weg und hin nach Japan verlagern. Japan ist - nach den
USA - die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt (BIP 2008 nach IWF). Die
mediale Aufmerksamkeit, die Griechenland in diesen Tagen erhält, ist völlig
überzogen im Hinblick auf das, was die Situation in Japan nach sich ziehen
dürfte. Den
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Wochenend-Wellenreiter vom 6. März 2010
20 Prozent Inflation
ist der historische Maßstab
„Inflation zerstört die Demokratie sowie den Glauben an den Staat“, so
Henrik Müller in einem Kommentar, der bei Spiegel Online zu lesen war.
http://tinyurl.com/yhod2gk
Müller weiter: „Doch niemand sollte glauben, die Entwertung des Geldes sei
ein eleganter und schmerzloser Weg, die aktuellen und künftigen
wirtschaftlichen Probleme zu lösen. Ganz im Gegenteil: Inflation ist kalte
Enteignung. Überraschend. Unfair. Ungerecht."
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Wochenend-Wellenreiter vom 20. Februar 2010
Überschuss-Liquidität als Inflationsgefahr
Es
ist wie bei einem Staudamm, den man bis zum Anschlag mit Wasser auffüllt:
Auf Dauer kann der Damm den Wassermassen nicht mehr standhalten. Er bricht
und weite Teile des dahinterliegenden Landes werden überflutet. Genauso
könnte es sich mit den sogenannten Überschuss-Reserven verhalten: Bei
unsachgemäßer Behandlung könnten die Kapitalmärkte mit Liquidität geflutet
werden. Zu viel Geld würde den gleichen Bestand an Gütern jagen: Inflation
wäre die Folge. Den
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Wellenreiter-Spezial vom 15. Februar 2010
Spätrömische Dekadenz in Deutschland?
Die
von FDP-Chef Westerwelle angestoßene Umverteilungsdebatte wirft die Frage
auf, ob sich Deutschland in einem Stadium „spätrömischer Dekadenz“ befindet.
Diese Debatte wird zum Teil mit aberwitzigen Argumenten geführt. Wir wollen
nachfolgend beschreiben, was damals in Rom wirklich vor sich ging.
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Wochenend-Wellenreiter vom 13. Februar 2010
Spekulation im Euro: Vorsicht Gummiband!
Diejenigen die glauben, dass der Euro durch Spekulanten unter Druck
gesetzt wird, haben vollkommen recht. Anders als bei der Ölpreis-Blase im
Jahr 2008 zeigen die Daten der amerikanischen Aufsichtsbehörde für das
US-Termingeschäft (CFTC) klar die Spekulationsneigung an.
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06. Februar 2010
Blindes Staatsvertrauen
In zwei bis drei Jahren wird sich der Anleger rückwirkend fragen, wie er
den staatlichen Finanzorganen so dermaßen auf den Leim gehen konnte.
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30. Januar 2010
Kernthesen und Geopolitik
Für die Aktienmärkte wurde insgesamt ein eher vorsichtiges Bild
gezeichnet, wobei eine tiefgehende Schwäche überwiegend ausgeschlossen
wurde. Im Falle der Währungen wurde dem US-Dollar Stärke gegenüber Euro
und Yen zugestanden. Für Rohstoffe wird überwiegend eine Phase der
Konsolidierung erwartet. Letztendlich erscheint es interessant, sich in
der Zusammenfassung auf logische Herleitungen, Denkmodelle sowie
interessantes Grundwissen zu konzentrieren. Den
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16. Januar 2010
Sentiment auf Wolke Sieben
Unsere Sentiment-Indikatoren befinden sich in der Nähe von Extremwerten,
wie sie zuletzt vor Beginn der Finanzkrise bestanden. Die Differenz
zwischen Bullen und Bären (Investors Intelligence) ist auf den höchsten
Stand seit Oktober 2007 geklettert.
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9. Januar 2010
Rohstoffe in 2010
Steigende Rohstoffpreise erzeugen Inflation, während fallende
Rohstoffpreise deflatorisch wirken. Das ist die gängige Marktmeinung, und die
ist auch nicht falsch. Den
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2. Januar 2010
Ausblick 2010: Schuldenkrise steht bevor
Wir haben nachfolgend projektiert, was es bedeuten würde, wenn die Zinsen
in den kommenden Jahren von 4 Prozent in 2010 auf 6,5 Prozent im Jahr 2015
ansteigen würden. Dies ist angesichts der Erwartung eines steigenden
Zinszyklus nicht unrealistisch.
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