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Jahresausblick 2012


Wellenreiter-Kolumne vom 28. Januar 2012
Portugal und weitere Auffälligkeiten

In diesem Prozess existieren zwei „Wild-Cards“. Die eine dürfte der Iran sein, der gedroht hat, die Straße von Hormuz zu blockieren. Durch diese Straße werden 20% des weltweit vermarkteten Öls transportiert. Der Ölpreis verhält sich derzeit nicht so, als ob diese Bedrohung akut wäre. Anders ist es im Falle der zweiten „Wild-Card“. Diese betrifft die Einschätzung der Händler im Hinblick auf die Solvenz Portugals.
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Wellenreiter-Kolumne vom 28. Januar 2012
Finanzkrise nicht vorbei

Trotz der jüngsten Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten ist die Finanzkrise ist noch nicht beendet. Diese Meinung äußerten die Referenten auf der 27. Kapitalanlegertagung, die am 17. und 18. Januar in Zürich stattfand.
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Wellenreiter-Kolumne vom 7. Januar 2012
Ein nominaler Schuldenabbau bleibt Utopie

Die US-Staatsverschuldung folgt seit mehr als 150 Jahren einer mehr oder weniger gleichmäßigen exponentiellen Wachstumsrate. Wichtig erscheint uns die Erkenntnis, dass ein nominaler Schuldenabbau nach 1840 so gut wie nicht erfolgte.
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Wellenreiter-Kolumne vom 17. Dezember 2011
Der Einfluss des Klimas auf die Rohstoffpreisentwicklung

Die Charts weisen auf eine Korrelation zwischen der Entwicklung der Rohstoffpreise und der Klimaentwicklung hin. Steigende Temperaturen üben offenbar einen deflationären Einfluss auf die Rohstoffpreise aus.
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Wellenreiter-Kolumne vom 10. Dezember 2011
Neid und Missgunst

Die Euro-Debatte verläuft im deutschsprachigen Raum an einer bestimmten Stelle stets emotional. Und zwar dann, wenn die Rede auf die sinkenden Reallöhne zu sprechen kommt. Diese peripheren Nichtsnutze liegen den ganzen Tag in der Sonne; und dafür erhalten sie als Belohnung stärkere Lohnzuwächse als wir hart arbeitenden Deutschen!
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Wellenreiter-Kolumne vom 3. Dezember 2011
Dow 17.700 als Normalzustand

Auch wenn es auf dem ersten Blick seltsam erscheint: Aktienmärkte schreiben eigene Spielregeln für Dekadenverläufe. So beginnt ein neues Jahrzehnt meist schleppend. Überwiegend fallen die Kurse bis in das 2er-Jahr. Anschließend beginnt ein Anstieg, der sich in der zweiten Dekadenhälfte beschleunigt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 26. November 2011
30 Jahre steigende Zinsen

Der Renditezyklus 10jähriger US-Anleihen ist einer der stabilsten regelmäßig auftretenden Zyklen an den Finanzmärkten. Seit dem Jahr 1800 wechseln sich etwa alle 30 Jahre Renditehochs- und Renditetiefs ab.
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Wellenreiter-Kolumne vom 19. November 2011
Vive la France!

Frankreich ist Bestandteil des „Doppelherzens Europas“. Fällt hier der Taktschlag aus, dann erleidet nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa einen Herzinfarkt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 12. November 2011
Für alle Eventualitäten vorbereitet

Eine erste himmlische Eingebung gab es offenbar bereits: Man könnte – so EZB-Banker Jürgen Stark - vom alten EZB-Tower aus 500-Euro-Scheine auf die „Occupy“-Bewegung rieseln lassen und so die Protestbewegung künstlich aufblasen. Nach Berechnungen der Frankfurter Polizei würde sich die Menschenmenge pro sechsstündiger Schein-Berieselung jeweils verdoppeln.
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Wellenreiter-Kolumne vom 5. November 2011
Solarzyklus mit Einfluss auf den Finanzmarkt

Möglicherweise existiert ein weiterer Faktor, der auf die Psychologie der Marktteilnehmer abzielt: Die Sonne. Als Laie nimmt man an, dass die Sonne tagein, tagaus den gleichen Einfluss auf die Erde ausübt. Dies ist jedoch falsch.
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Wellenreiter-Kolumne vom 29. Oktober 2011
Das vorläufige Ende der US-Hausbau-Baisse

Jetzt gilt es eins und eins zusammenzuzählen: Der US-Hausbau-„Bust“ befindet sich im sechsten Jahr. Die US-Bevölkerung ist in diesem Zeitraum um 16 Millionen gewachsen. Die US-Mieten ziehen an. US-Häuser sind inflationsbereinigt so preiswert wie niemals zuvor im laufenden Jahrhundert. Die US-Darlehenszinsen notieren nahe dem Rekordtief, sind aber im Anstieg begriffen. Wenn nicht jetzt, wann dann, ist der ideale Zeitpunkt, um in den USA ein Haus zu erwerben?
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Wellenreiter-Kolumne vom 22. Oktober 2011
Die Angst im Nacken

An der Börse spielen Ängste eine große Rolle. Die Kurse steigen, die Jahresperformance ist mager: Was ist, wenn der - möglicherweise bereits im Abfahren begriffene - Zug verpasst wird? Nichts wie drauf, sonst sind die Boni futsch, vielleicht sogar der Job.
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Wellenreiter-Kolumne vom 15. Oktober 2011
Riesenräder und Visibilität

Schon immer war die Zukunft düster, oder etwa nicht? Generationen von Propheten in der Tradition des Nostradamus haben wahlweise das Ende der Kirche, den Untergang des Westens oder gar das Ende der Welt vorhergesagt. Und geben wir es zu: Das Wecken dieser Urängste erzeugt in uns Resonanzen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 24. September 2011
Ein erster wichtiger Tiefpunkt in zeitlicher Nähe

Und doch sollte man die negativen Gedanken einen Moment bei Seite schieben, denn klar ist: Historisch betrachtet offeriert der Oktober – noch vor dem März – den besten Einstiegszeitpunkt in den Aktienmarkt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 17. September 2011
Frankreich - hier lauert die Gefahr für Europa

Eigentlich müsste Nicolas Sarkozy erneut eine kriegerische Auseinandersetzung suchen, um seine Landsleute von binnenwirtschaftlichen Problemen abzulenken. Doch das Thema Libyen ist weitgehend passé, und ein neues napoleonisches Betätigungsfeld erscheint nicht in Sicht. Der Blick auf den französischen Aktienleitindex CAC40 offeriert ein Bild des Jammers.
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Wellenreiter-Kolumne vom 10. September 2011
Goldpreisanstieg - wie lange noch?

„Ohne den Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen.“ Alan Greenspan schrieb dies im Jahr 1966. Diese Worte waren einerseits prophetisch, andererseits nicht ganz korrekt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 3. September 2011
China – Das Ende des Wachstums?

Auf dem ersten Blick  erscheint das Ansinnen schizophren, China mit in den Kreis der „Gefährder der Weltwirtschaft“ aufnehmen zu wollen. Immerhin verfügt das Land über Devisenreserven von drei Billionen US-Dollar. Zudem gilt: Seitdem der wirtschaftliche Öffnungsprozess Chinas im Jahr 1978 begann, liegt das durchschnittliche jährliche reale BIP-Wachstum bei etwa 8 Prozent.
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Wellenreiter-Kolumne vom 27. August 2011
Das Signal des stabilen Euro

Politiker in aller Welt sorgen sich um die Stabilität des Euro. Und mit Ihnen die Bürger. Den Euro ficht dies nicht an. Der Markt unterbreitet ein Signal, das es zu dechiffrieren gilt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 20. August 2011
Der Faktor Zeit in Bärenmärkten

Offensichtlich müssen die Finanzsysteme der Industrienationen etwa alle 75 Jahre so richtig durchgeschüttelt werden, damit ein neuer Aufwärtszyklus beginnen kann. Die aktuelle Krise reicht an die Bedeutung der zuvor aufgelisteten Krisen heran. Wenn diese Einstufung richtig ist, so muss man die Frage nach dem Faktor Zeit stellen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 13. August 2011
Politik und Kapital

Würden die reichsten Bundesbürger zwei Drittel ihres Vermögens an den Staat „spenden“, so wäre Deutschland schuldenfrei. Die Rechnung geht so: Einer öffentlichen Verschuldung von 2 Billionen Euro steht ein Gesamtsparvermögen der Bundesbürger von knapp 5 Billionen Euro gegenüber. Während die öffentliche Verschuldung gleichmäßig auf die Bundesbürger verteilt ist (etwa 24.000 Euro pro Kopf), ist die Vermögensverteilung asymmetrisch.
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Wellenreiter-Kolumne vom 6. August 2011
US-Rendite im Fokus

Nach der AAA-Herabstufung Japans im Februar 2001 wäre die normale und logische Reaktion ein sofortiger Renditeanstieg gewesen. Doch die Trendumkehr blieb aus. Stattdessen fielen die Zinsen weiter. Lässt sich daraus folgern, dass die US-Renditen ebenfalls vollkommen unberührt von der Herabstufung bleiben werden?
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Wellenreiter-Kolumne vom 30. Juli 2011
Der Aufbau der Sicherheitspuffer


In der Anlaufphase kommt es darauf an, möglichst viel Energie zu speichern. Ähnliche biomechanische Vorgänge wirken beim Weitsprung, im Handball („Sprungwurf“), im Fußball „(die Kraft wird von der Ausholbewegung der Arme über den Rumpf auf das Schussbein übertragen“) und auch beim Golfspiel. Was haben diese Zusammenhänge mit den Finanzmärkten zu tun? Betrachtet man Liquidität als die Energie des Finanzsystems, so ist aktuell auf allen Ebenen der Aufbau („die Speicherung“) von Liquidität zu erkennen.

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Wellenreiter-Kolumne vom 23. Juli 2011
Jahrhundert-Korrelation aus dem Tritt


Gemäß den Korrelationen hätten die Anleihemärkte in der vergangenen Dekade weltweit eine Baisse erleben müssen, was steigende Renditen zur Folge gehabt hätte. Stattdessen fielen die Renditen. Und sie fallen bis heute. Eine solche Entwicklung ist „unnatürlich“.

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Wellenreiter-Kolumne vom 9. Juli 2011
Die Schweiz obenauf


Nachdem die Deutsche Mark als sicherer Hafen nicht mehr existiert, hat der Schweizer Franken diese Rolle ausgebaut. Die öffentliche Verschuldung der Schweiz beträgt etwa 209 Mrd. Franken (etwa 177 Mrd. Euro). Da die Schweiz über 1.040 Tonnen Gold im Wert von etwa 48 Mrd. Euro verfügt, ist die Schweizer Staatsverschuldung zu 27 Prozent mit Gold gedeckt.

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Wellenreiter-Kolumne vom 25. Juni 2011
Der Weg Europas


Auch wenn sich die Geschichte nicht wiederholt, so existieren doch einige historische Gesetzmäßigkeiten, die bestimmte Handlungsmuster offenbaren. Eine historische Wahrheit besteht darin, dass Hochkulturen im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte von kleineren Einheiten zu größeren Einheiten zusammenwachsen. Ganz am Ende des Prozesses zerfällt die große Einheit aufgrund innerer und äußerer Einflüsse.

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Wellenreiter-Kolumne vom 11. Juni 2011
Geld außer Kontrolle


Wenn nun eine digitale Währung wie Bitcoin den Bereich einer kritischen Masse zu erreichen droht, müssten sich die Zentralbanken für eine Strategie entscheiden. Die eine wäre die „Syrien-Strategie" (Bitcoin-Verbot und Bestrafung der Bitcoin-Nutzer). Die zweite wäre die „Saudi-Arabien-Strategie" (mehr Geld drucken). Die „Ägypten-Strategie“ wäre der dritte Weg: Man lässt die Dinge laufen, bis sich eine Währung wie Bitcoin zu einem nicht mehr wegzudenkenden Zahlungsmittel entwickelt hat.

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Wellenreiter-Kolumne vom 4. Juni 2011
Niemand kontrolliert den Wirtschaftszyklus


Niemand kontrolliert den Wirtschaftszyklus, erst recht nicht die Zentralbanken. Seit 1854 (Beginn der US-Rezessionsstatistik) blieb nicht eine Dekade rezessionsfrei. Seit dem Ende des zweiten Weltkriegs fanden 11 US-Rezessionen statt. 11 Rezessionen in 60 Jahren bedeuten etwa alle 5,5 Jahre eine Rezession.

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Wellenreiter-Kolumne vom 21. Mai 2011
3-6-3 ist vorbei


Die „3-6-3-Regel“ ist ein geflügelter Spruch aus der Vergangenheit des US-Bank-Geschäfts: Zahle auf Konten 3 Prozent Zinsen, verleihe das Geld zu 6 Prozent und gehe nach getaner Arbeit um 3 Uhr nachmittags Golf spielen. Diese Zeiten sind längst vorbei.

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Wellenreiter-Kolumne vom 14. Mai 2011
Deflation wird bewusst herbeigeführt


„Was juckt es mich, wenn in China ein Sack Reis umfällt?“ Dieses früher beliebte Sprichwort hat ausgedient. Heute hängt das Schicksal der Weltkonjunktur vor allen Dingen von China, aber auch von den weiteren BRIC-Staaten Brasilien, Russland und Indien ab. Diese Staaten umfassen 40 Prozent der Weltbevölkerung und 25 Prozent der Welt-Landmassenfläche.

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Wellenreiter-Kolumne vom 7. Mai 2011
Der Fels in der Brandung


Man sollte den Goldpreis in der Währung durchdenken, die bei uns gesetzliches Zahlungsmittel ist. Nachfolgend zeigen wir den Verlauf des Goldpreises in Euro seit 1970 (vor 1999 Deutsche Mark). Gold in Euro zeigt eine Besonderheit, auf die nur wenige Analysten hinweisen. Allgemein wird angenommen, dass der Goldpreis im Januar 1980 ein Blasenhoch markierte, das 28 Jahre nicht übertroffen wurde. Für Gold in US-Dollar ist dies richtig, für Gold in Euro nicht. Gold in Euro übertraf auf Monatsbasis sowohl im Oktober 1980 als noch einmal im Januar 1983 das Hoch vom Januar 1980.

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Wellenreiter-Kolumne vom 9. April 2011
Sintflut in 2012?


Laut Altem Testament lebte Methusalem 969 Jahre. Er war der Großvater von Noah, der immerhin 950 Jahre alt wurde. Methusalem muss – wenn man die Angaben im Buch Genesis zugrunde legt - etwa zur Zeit der Sintflut gestorben sein. In biblischen Zeiten galt das Mantra der sieben fetten und sieben mageren Jahre. Methusalem hätte demnach 70 „Rezessionen“ miterlebt. Er dürfte sich an diese Zyklen gewöhnt haben. Aber eine Sintflut war jenseits seines Erfahrungshorizonts.

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Wellenreiter-Kolumne vom 19. März 2011
Saudi-Arabien als Schlüsselstaat


Betrachtet man den Anteil des Öl-Konsums an der Gesamt-Öl-Förderung Saudi-Arabiens, so ist dieser in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Er beträgt etwa 27 Prozent. Weniger Deviseneinnahmen bei einer wachsenden Bevölkerung. Das ist die Herausforderung, vor der Saudi-Arabien zukünftig stehen wird, unabhängig von der Staatsform.

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Wellenreiter-Kolumne vom 12. März 2011
Naturkatastrophen und Staatsbankrotte


Der japanische Staat hat die vergangene Dekade nur deshalb ohne Insolvenz überlebt, weil die Renditen extrem niedrig waren. Das aktuelle Ereignis könnte das Fass zum Überlaufen bringen.

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Wellenreiter-Kolumne vom 26. Februar 2011
Sonnenaktivität und Finanzmärkte


Genauso wie der Einfluss der Sonne auf das Klima unter Klimaforschern umstritten ist, sind es auch eventuelle Auswirkungen der Sonnenaktivität auf die Finanzmärkte. Und doch lassen sich interessante Zusammenhänge entdecken.

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Wellenreiter-Kolumne vom 19. Februar 2011
Inflation hängt als Damoklesschwert über Banken


Genauso wie Rohstoffe und Rohstoffaktien üblicherweise positiv mit der Inflation korreliert sind, existiert zwischen höherer Inflation (ab 5 Prozent) und Bankenperformance eine negative Korrelation.

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Wellenreiter-Kolumne vom 12. Februar 2011
Zyklische Standortbestimmung


Man erkennt, dass sich der Dow Jones Index ab der Wahl Obamas im November 2008 zunächst atypisch verhielt. Nach dem Tiefpunkt im März 2009 stieg der Markt bis zum Mai 2010 deutlich an. Der Verlauf hätte flach sein müssen.
Gibt es Hinweise darauf, dass sich dieser vorgezogene Anstieg „rächt“?

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Wellenreiter-Kolumne vom 5. Februar 2011
Japan: "Accident waiting to happen"


Wenn die Bonität eines Landes herabgestuft wird, kommt es häufig zu folgender Reaktion: Die Staatsanleihen werden verkauft (=Renditeanstieg), zudem verliert die Währung an Wert. Derartige Bewegungen wurden in den vergangenen Jahren an den Finanzmärkten Griechenlands, Portugals, Irlands oder Spaniens beobachtet. Nach Japan schaut in diesem Zusammenhang kaum jemand.

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Wellenreiter-Kolumne vom 29. Januar 2011
Preiskontrollen und Wachstumsbremsen


Ein Bericht von der Kapitalanlegertagung. Philipp Vorndran (Flossbach & von Storch) setzt zur Entschuldung auf das Modell einer „Inflationspyramide“. Darunter versteht er ein gezieltes Herbeiführen eines kurzfristigen, sprunghaften und überraschenden Anstiegs des Preisniveaus durch die Regierung. Die Inflation könnte in diesem Modell kurzzeitig auf 80 Prozent ansteigen.

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Wellenreiter-Kolumne vom 22. Januar 2011
Die zweite Inflationswelle


Aktuell nähert sich der Getreide-Index dem Preishoch aus dem Jahr 2008. Die Bewegung verläuft schneller und kräftiger als damals: In den 6 Monaten seit Juli 2010 wurden 80 Prozent des Anstiegs von 2008 vollzogen. Zudem haben Zucker, Baumwolle und Kaffee ihre 2008-Hochs deutlich hinter sich gelassen, genauso wie Gold und Silber.

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Wellenreiter-Kolumne vom 15. Januar 2011
QE3: Favorit "Muni Bonds"


Der Regierungschef des amerikanischen Bundesstaates New Jersey sprach vorgestern offen von einem möglichen Bankrott des Bundesstaates. Der Zinssatz für eine vergleichbare Anleihe stieg innerhalb kurzer Zeit auf 4,17 Prozent, nachdem er noch zwei Tage zuvor bei 3,68 Prozent notierte.
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Wellenreiter-Kolumne vom 8. Januar 2011
Konjunkturzyklus 2011


Der chinesische Aktienmarkt ist global einer der wenigen Aktienmärkte, die in 2010 kein neues Bewegungshoch erzielen konnte. Die Inflationsraten notieren bei über 5 Prozent und damit oberhalb der selbst gesetzten Zielmarken. Die Preissteigerungsrate von Gemüsepreisen beträgt gegenüber dem Vorjahresmonat etwa 60 Prozent.
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Wellenreiter-Kolumne vom 1. Januar 2011
Anleihen und Inflation in 2011


Ein Auszug aus unserem Jahresausblick 2011:
Der Zusammenhang zwischen Inflation und Renditen erfordert eine nähere Betrachtung. Denn die Frage, ob die Rendite stärker anzieht als die Inflationsrate (= positiver Realzins) oder die Inflationsrate die Renditen „überschießt“ (= negativer Realzins), ist für die Entwicklung der Finanzmärkte in 2011 von zentraler Bedeutung. Den ganzen Artikel lesen

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Robert Rethfeld


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Interview DAF am 14.02.


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