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Wellenreiter-Kolumne vom 28. Januar 2012
Finanzkrise nicht vorbei
Trotz der jüngsten
Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten ist die Finanzkrise ist noch nicht
beendet. Diese Meinung äußerten die Referenten auf der 27.
Kapitalanlegertagung, die am 17. und 18. Januar in Zürich stattfand.
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Wellenreiter-Kolumne vom 7. Januar 2012
Ein nominaler Schuldenabbau bleibt Utopie
Die
US-Staatsverschuldung folgt seit mehr als 150 Jahren einer mehr oder weniger
gleichmäßigen exponentiellen Wachstumsrate. Wichtig erscheint uns die
Erkenntnis, dass ein nominaler Schuldenabbau nach 1840 so gut wie nicht
erfolgte.
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Wellenreiter-Kolumne vom 17. Dezember 2011
Der Einfluss des Klimas auf die Rohstoffpreisentwicklung
Die
Charts weisen auf eine Korrelation zwischen der Entwicklung der
Rohstoffpreise und der Klimaentwicklung hin. Steigende Temperaturen üben
offenbar einen deflationären Einfluss auf die Rohstoffpreise aus.
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Wellenreiter-Kolumne vom 10. Dezember 2011
Neid und Missgunst
Die Euro-Debatte verläuft im
deutschsprachigen Raum an einer bestimmten Stelle stets emotional. Und zwar
dann, wenn die Rede auf die sinkenden Reallöhne zu sprechen kommt.
Diese peripheren Nichtsnutze liegen den ganzen Tag in der Sonne; und dafür
erhalten sie als Belohnung stärkere Lohnzuwächse als wir hart arbeitenden
Deutschen!
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Wellenreiter-Kolumne vom 3. Dezember 2011
Dow 17.700 als Normalzustand
Auch wenn es auf dem ersten
Blick seltsam erscheint: Aktienmärkte schreiben eigene Spielregeln für
Dekadenverläufe. So beginnt ein neues Jahrzehnt meist schleppend.
Überwiegend fallen die Kurse bis in das 2er-Jahr. Anschließend beginnt ein
Anstieg, der sich in der zweiten Dekadenhälfte beschleunigt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 26. November 2011
30 Jahre steigende Zinsen
Der Renditezyklus 10jähriger
US-Anleihen ist einer der stabilsten regelmäßig auftretenden Zyklen an den
Finanzmärkten. Seit dem Jahr 1800 wechseln sich etwa alle 30 Jahre
Renditehochs- und Renditetiefs ab.
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Wellenreiter-Kolumne vom 19. November 2011
Vive la France!
Frankreich ist Bestandteil des „Doppelherzens Europas“. Fällt hier der
Taktschlag aus, dann erleidet nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa
einen Herzinfarkt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 12. November 2011
Für alle Eventualitäten vorbereitet
Eine erste himmlische
Eingebung gab es offenbar bereits: Man könnte – so EZB-Banker Jürgen Stark -
vom alten EZB-Tower aus 500-Euro-Scheine auf die „Occupy“-Bewegung rieseln
lassen und so die Protestbewegung künstlich aufblasen. Nach Berechnungen der
Frankfurter Polizei würde sich die Menschenmenge pro sechsstündiger
Schein-Berieselung jeweils verdoppeln.
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Wellenreiter-Kolumne vom 5. November 2011
Solarzyklus mit Einfluss auf den Finanzmarkt
Möglicherweise existiert ein weiterer Faktor, der auf die Psychologie der
Marktteilnehmer abzielt: Die Sonne. Als Laie nimmt man an, dass die Sonne
tagein, tagaus den gleichen Einfluss auf die Erde ausübt. Dies ist jedoch
falsch.
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Wellenreiter-Kolumne vom 29. Oktober 2011
Das vorläufige Ende der US-Hausbau-Baisse
Jetzt gilt es eins und eins zusammenzuzählen: Der US-Hausbau-„Bust“ befindet
sich im sechsten Jahr. Die US-Bevölkerung ist in diesem Zeitraum um 16
Millionen gewachsen. Die US-Mieten ziehen an. US-Häuser sind
inflationsbereinigt so preiswert wie niemals zuvor im laufenden Jahrhundert.
Die US-Darlehenszinsen notieren nahe dem Rekordtief, sind aber im Anstieg
begriffen. Wenn nicht jetzt, wann dann, ist der ideale Zeitpunkt, um in den
USA ein Haus zu erwerben?
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Wellenreiter-Kolumne vom 22. Oktober 2011
Die Angst im Nacken
An
der Börse spielen Ängste eine große Rolle. Die Kurse steigen, die
Jahresperformance ist mager: Was ist, wenn der - möglicherweise bereits im
Abfahren begriffene - Zug verpasst wird? Nichts wie drauf, sonst sind die
Boni futsch, vielleicht sogar der Job.
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Wellenreiter-Kolumne vom 15. Oktober 2011
Riesenräder und Visibilität
Schon immer war die Zukunft düster, oder etwa nicht? Generationen von
Propheten in der Tradition des Nostradamus haben wahlweise das Ende der
Kirche, den Untergang des Westens oder gar das Ende der Welt vorhergesagt.
Und geben wir es zu: Das Wecken dieser Urängste erzeugt in uns Resonanzen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 24. September 2011
Ein erster wichtiger Tiefpunkt in zeitlicher Nähe
Und doch sollte man die negativen Gedanken einen Moment bei Seite
schieben, denn klar ist: Historisch betrachtet offeriert der Oktober – noch
vor dem März – den besten Einstiegszeitpunkt in den Aktienmarkt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 17. September 2011
Frankreich - hier lauert die Gefahr für Europa
Eigentlich müsste Nicolas Sarkozy erneut eine kriegerische
Auseinandersetzung suchen, um seine Landsleute von binnenwirtschaftlichen
Problemen abzulenken. Doch das Thema Libyen ist weitgehend passé, und ein
neues napoleonisches Betätigungsfeld erscheint nicht in Sicht. Der Blick auf
den französischen Aktienleitindex CAC40 offeriert ein Bild des Jammers.
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Wellenreiter-Kolumne vom 10. September 2011
Goldpreisanstieg - wie lange noch?
„Ohne den Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der
Enteignung durch Inflation zu schützen.“ Alan Greenspan schrieb dies im Jahr
1966. Diese Worte waren einerseits prophetisch, andererseits nicht ganz
korrekt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 3. September 2011
China – Das Ende des Wachstums?
Auf dem ersten Blick erscheint das Ansinnen schizophren, China mit
in den Kreis der „Gefährder der Weltwirtschaft“ aufnehmen zu wollen.
Immerhin verfügt das Land über Devisenreserven von drei Billionen
US-Dollar. Zudem gilt:
Seitdem der wirtschaftliche Öffnungsprozess Chinas im Jahr 1978 begann,
liegt das durchschnittliche jährliche reale BIP-Wachstum bei etwa 8
Prozent.
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Wellenreiter-Kolumne vom 27. August 2011
Das Signal des stabilen Euro
Politiker in aller Welt sorgen sich um die Stabilität des Euro. Und mit
Ihnen die Bürger. Den Euro ficht dies nicht an. Der Markt unterbreitet ein
Signal, das es zu dechiffrieren gilt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 20. August 2011
Der Faktor Zeit in Bärenmärkten
Offensichtlich müssen die Finanzsysteme der Industrienationen etwa alle 75
Jahre so richtig durchgeschüttelt werden, damit ein neuer Aufwärtszyklus
beginnen kann. Die aktuelle Krise reicht an die Bedeutung der zuvor
aufgelisteten Krisen heran. Wenn diese Einstufung richtig ist, so muss man
die Frage nach dem Faktor Zeit stellen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 13. August 2011
Politik und Kapital
Würden die reichsten Bundesbürger zwei Drittel ihres Vermögens an den Staat
„spenden“, so wäre Deutschland schuldenfrei. Die Rechnung geht so: Einer
öffentlichen Verschuldung von 2 Billionen Euro steht ein Gesamtsparvermögen
der Bundesbürger von knapp 5 Billionen Euro gegenüber. Während die
öffentliche Verschuldung gleichmäßig auf die Bundesbürger verteilt ist (etwa
24.000 Euro pro Kopf), ist die Vermögensverteilung asymmetrisch.
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Wellenreiter-Kolumne vom 6. August 2011
US-Rendite im Fokus
Nach der AAA-Herabstufung Japans im Februar 2001 wäre die normale und
logische Reaktion ein sofortiger Renditeanstieg gewesen. Doch die
Trendumkehr blieb aus. Stattdessen fielen die Zinsen weiter. Lässt sich
daraus folgern, dass die US-Renditen ebenfalls vollkommen unberührt von der
Herabstufung bleiben werden?
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Wellenreiter-Kolumne vom 30. Juli 2011
Der Aufbau der Sicherheitspuffer
In der Anlaufphase kommt es darauf an, möglichst viel Energie zu speichern.
Ähnliche biomechanische Vorgänge wirken beim Weitsprung, im Handball
(„Sprungwurf“), im Fußball „(die Kraft wird von der Ausholbewegung der Arme
über den Rumpf auf das Schussbein übertragen“) und auch beim Golfspiel. Was
haben diese Zusammenhänge mit den Finanzmärkten zu tun? Betrachtet man
Liquidität als die Energie des Finanzsystems, so ist aktuell auf allen
Ebenen der Aufbau („die Speicherung“) von Liquidität zu erkennen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 23. Juli 2011
Jahrhundert-Korrelation aus dem Tritt
Gemäß
den Korrelationen hätten die Anleihemärkte in der vergangenen Dekade
weltweit eine Baisse erleben müssen, was steigende Renditen zur Folge gehabt
hätte. Stattdessen fielen die Renditen. Und sie fallen bis heute. Eine
solche Entwicklung ist „unnatürlich“.
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Wellenreiter-Kolumne vom 9. Juli 2011
Die Schweiz obenauf
Nachdem die Deutsche Mark als
sicherer Hafen nicht mehr existiert, hat der Schweizer Franken diese Rolle
ausgebaut. Die öffentliche Verschuldung der Schweiz beträgt etwa 209 Mrd.
Franken (etwa 177 Mrd. Euro). Da die Schweiz über 1.040 Tonnen Gold im Wert
von etwa 48 Mrd. Euro verfügt, ist die Schweizer Staatsverschuldung zu 27
Prozent mit Gold gedeckt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 25. Juni 2011
Der Weg Europas
Auch wenn sich die Geschichte nicht wiederholt, so existieren doch einige
historische Gesetzmäßigkeiten, die bestimmte Handlungsmuster offenbaren.
Eine historische Wahrheit besteht darin, dass Hochkulturen im Laufe ihrer
Entwicklungsgeschichte von kleineren Einheiten zu größeren Einheiten
zusammenwachsen. Ganz am Ende des Prozesses zerfällt die große Einheit
aufgrund innerer und äußerer Einflüsse.
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Wellenreiter-Kolumne vom 11. Juni 2011
Geld außer Kontrolle
Wenn nun eine digitale Währung wie Bitcoin den Bereich einer kritischen
Masse zu erreichen droht, müssten sich die Zentralbanken für eine Strategie
entscheiden. Die eine wäre die „Syrien-Strategie" (Bitcoin-Verbot und
Bestrafung der Bitcoin-Nutzer). Die zweite wäre die
„Saudi-Arabien-Strategie" (mehr Geld drucken). Die „Ägypten-Strategie“ wäre
der dritte Weg: Man lässt die Dinge laufen, bis sich eine Währung wie
Bitcoin zu einem nicht mehr wegzudenkenden Zahlungsmittel entwickelt hat.
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Wellenreiter-Kolumne vom 4. Juni 2011
Niemand kontrolliert den Wirtschaftszyklus
Niemand kontrolliert den Wirtschaftszyklus, erst recht nicht die
Zentralbanken. Seit 1854 (Beginn der US-Rezessionsstatistik) blieb nicht
eine Dekade rezessionsfrei. Seit dem Ende des zweiten Weltkriegs fanden 11
US-Rezessionen statt. 11 Rezessionen in 60 Jahren bedeuten etwa alle 5,5
Jahre eine Rezession.
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Wellenreiter-Kolumne vom 21. Mai 2011
3-6-3 ist vorbei
Die „3-6-3-Regel“ ist ein geflügelter Spruch aus der Vergangenheit des
US-Bank-Geschäfts: Zahle auf Konten 3 Prozent Zinsen, verleihe das Geld zu 6
Prozent und gehe nach getaner Arbeit um 3 Uhr nachmittags Golf spielen.
Diese Zeiten sind längst vorbei.
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Wellenreiter-Kolumne vom 14. Mai 2011
Deflation wird bewusst herbeigeführt
„Was juckt es mich, wenn in
China ein Sack Reis umfällt?“ Dieses früher beliebte Sprichwort hat
ausgedient. Heute hängt das Schicksal der Weltkonjunktur vor allen Dingen
von China, aber auch von den weiteren BRIC-Staaten Brasilien, Russland und
Indien ab. Diese Staaten umfassen 40 Prozent der Weltbevölkerung und 25
Prozent der Welt-Landmassenfläche.
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Wellenreiter-Kolumne vom 7. Mai 2011
Der Fels in der Brandung
Man sollte den Goldpreis in der Währung durchdenken, die bei uns
gesetzliches Zahlungsmittel ist. Nachfolgend zeigen wir den Verlauf des
Goldpreises in Euro seit 1970 (vor 1999 Deutsche Mark). Gold in Euro zeigt
eine Besonderheit, auf die nur wenige Analysten hinweisen. Allgemein wird
angenommen, dass der Goldpreis im Januar 1980 ein Blasenhoch markierte, das
28 Jahre nicht übertroffen wurde. Für Gold in US-Dollar ist dies richtig,
für Gold in Euro nicht. Gold in Euro übertraf auf Monatsbasis sowohl im
Oktober 1980 als noch einmal im Januar 1983 das Hoch vom Januar 1980.
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Wellenreiter-Kolumne vom 9. April 2011
Sintflut in 2012?
Laut
Altem Testament lebte Methusalem 969 Jahre. Er war der Großvater von Noah,
der immerhin 950 Jahre alt wurde. Methusalem muss – wenn man die Angaben im
Buch Genesis zugrunde legt - etwa zur Zeit der Sintflut gestorben sein. In
biblischen Zeiten galt das Mantra der sieben fetten und sieben mageren
Jahre. Methusalem hätte demnach 70 „Rezessionen“ miterlebt. Er dürfte sich
an diese Zyklen gewöhnt haben. Aber eine Sintflut war jenseits seines
Erfahrungshorizonts.
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Wellenreiter-Kolumne vom 19. März 2011
Saudi-Arabien als Schlüsselstaat
Betrachtet man den Anteil des
Öl-Konsums an der Gesamt-Öl-Förderung Saudi-Arabiens, so ist dieser in den
vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Er beträgt etwa 27 Prozent. Weniger
Deviseneinnahmen bei einer wachsenden Bevölkerung. Das ist die
Herausforderung, vor der Saudi-Arabien zukünftig stehen wird, unabhängig von
der Staatsform.
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Wellenreiter-Kolumne vom 12. März 2011
Naturkatastrophen und Staatsbankrotte
Der japanische Staat hat die
vergangene Dekade nur deshalb ohne Insolvenz überlebt, weil die Renditen
extrem niedrig waren. Das aktuelle Ereignis könnte das Fass zum Überlaufen
bringen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 26. Februar 2011
Sonnenaktivität und Finanzmärkte
Genauso wie der Einfluss der Sonne auf das Klima unter Klimaforschern
umstritten ist, sind es auch eventuelle Auswirkungen der Sonnenaktivität auf
die Finanzmärkte. Und doch lassen sich interessante Zusammenhänge entdecken.
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Wellenreiter-Kolumne vom 19. Februar 2011
Inflation hängt als Damoklesschwert über Banken
Genauso wie Rohstoffe und Rohstoffaktien üblicherweise positiv mit der
Inflation korreliert sind, existiert zwischen höherer Inflation (ab 5
Prozent) und Bankenperformance eine negative Korrelation.
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Wellenreiter-Kolumne vom 12. Februar 2011
Zyklische Standortbestimmung
Man erkennt, dass sich der Dow Jones Index ab der Wahl Obamas im November
2008 zunächst atypisch verhielt. Nach dem Tiefpunkt im März 2009 stieg der
Markt bis zum Mai 2010 deutlich an. Der Verlauf hätte flach sein müssen.
Gibt es Hinweise
darauf, dass sich dieser vorgezogene Anstieg „rächt“?
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Wellenreiter-Kolumne vom 5. Februar 2011
Japan: "Accident waiting to happen"
Wenn die Bonität eines Landes herabgestuft wird, kommt es häufig zu
folgender Reaktion: Die Staatsanleihen werden verkauft (=Renditeanstieg),
zudem verliert die Währung an Wert. Derartige Bewegungen wurden in den
vergangenen Jahren an den Finanzmärkten Griechenlands, Portugals, Irlands
oder Spaniens beobachtet. Nach Japan schaut in diesem Zusammenhang kaum
jemand.
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Wellenreiter-Kolumne vom 29. Januar 2011
Preiskontrollen und Wachstumsbremsen
Ein Bericht von der Kapitalanlegertagung. Philipp Vorndran (Flossbach & von
Storch) setzt zur Entschuldung auf das Modell einer „Inflationspyramide“.
Darunter versteht er ein gezieltes Herbeiführen eines kurzfristigen,
sprunghaften und überraschenden Anstiegs des Preisniveaus durch die
Regierung. Die Inflation könnte in diesem Modell kurzzeitig auf 80 Prozent
ansteigen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 22. Januar 2011
Die zweite Inflationswelle
Aktuell nähert
sich der Getreide-Index dem Preishoch aus dem Jahr 2008. Die Bewegung
verläuft schneller und kräftiger als damals: In den 6 Monaten seit Juli 2010
wurden 80 Prozent des Anstiegs von 2008 vollzogen. Zudem haben Zucker,
Baumwolle und Kaffee ihre 2008-Hochs deutlich hinter sich gelassen, genauso
wie Gold und Silber.
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Wellenreiter-Kolumne vom 15. Januar 2011
QE3: Favorit "Muni Bonds"
Der Regierungschef des amerikanischen Bundesstaates New Jersey sprach
vorgestern offen von einem möglichen Bankrott des Bundesstaates. Der
Zinssatz für eine vergleichbare Anleihe stieg innerhalb kurzer Zeit auf 4,17
Prozent, nachdem er noch zwei Tage zuvor bei 3,68 Prozent notierte.
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Wellenreiter-Kolumne vom 8. Januar 2011
Konjunkturzyklus 2011
Der chinesische Aktienmarkt ist global einer der wenigen Aktienmärkte, die
in 2010 kein neues Bewegungshoch erzielen konnte. Die Inflationsraten
notieren bei über 5 Prozent und damit oberhalb der selbst gesetzten
Zielmarken. Die Preissteigerungsrate von Gemüsepreisen beträgt gegenüber dem
Vorjahresmonat etwa 60 Prozent.
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Wellenreiter-Kolumne vom 1. Januar 2011
Anleihen und Inflation in 2011
Ein Auszug aus unserem Jahresausblick 2011:
Der
Zusammenhang zwischen Inflation und Renditen erfordert eine nähere
Betrachtung. Denn die Frage, ob die Rendite stärker anzieht als die
Inflationsrate (= positiver Realzins) oder die Inflationsrate die Renditen
„überschießt“ (= negativer Realzins), ist für die Entwicklung der
Finanzmärkte in 2011 von zentraler Bedeutung.
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